KRITIKEN

NRZ Neue Ruhr Zeitung

von Dagmar Schwalm , 28.09.2021

„…Es ist ein präzise konstruiertes Theaterstück…mit genauen Regie-und Ausstattungsanweisungen. Jede Veränderung zieht wiederum eine Veränderung nach sich. Das beginnt mit der Ausstattung. Sie hat keinen Beckett- Look. Sie ist schlicht, aber nicht karg und grau. Den ausgestellten Raum mit Vorhang von Peter Lehmann dominieren ein weißes Ehebett, ein grüner Bürostuhl mit Rollen und ein hell gemusterter Boden. Hinzu kommen zeitgemäße Kostüme. Schon ist die Stimmung nicht mehr bedrückend, jedoch gespannt. Der Abend hat einen Retro-Charme mit modernen Details wie ein Flachbildschirm, der mal die greisen Eltern, mal einen intakten Wald als Erinnerung zeigt…“

(ENDSPIEL)

Thüringische Landeszeitung

von Joachim Lange, 11. März 2020
„…Peter Lehmanns Ausstattung und der virtuose Videobeitrag von René Grüner setzen auf eine dezidierte ästhetische Distanz zu einem irgendwie illustrierenden Realismus….“
(IN DER STRAFKOLONIE)

Theater heute

von Eva Behrend, Juni 2019
„…Dafür tariert Gustav Rueb die bei Ulrike Syha angelegte Balance zwischen ernsthafter Gesellschafts-studie und Farce – Elementen sorgfältig aus: Während Peter Lehmanns “ Seekrug “ – Terasse eher auf einem osteuropäischen David –  Lynch – Set stehen könnte….“
(DRIFT)

theaterpur nrw 

von Antje van Bürck, Dezember 2018
„……Dem Regisseur Gustav Rueb ist ein überzeugender Abend gelungen. Dank eines hervorragenden Ensembles und eines schlichten, aber gerade deshalb beeindruckenden Bühnenbildes – ein langer Tisch, einige Stühle, Assoziationen zum letzten Abendmahl drängen sich auf – wird der Blick fokussiert auf das Beziehungsgeflecht zwischen den Anwesenden…..“
(EIN GROßER AUFBRUCH)

Frankfurter Rundschau 

von Sylvia Stauder, 16.10.2017
„……Peter Lehmanns Bühne, sorgt, erster Akt für zitonengelbe Fauteuils, in die sich diverse Figuren in diversen Erschöpfungszuständen fallen lassen können, und eine ausreichende Zahl an Türen, denn “ Lucette hat viel  Verkehr“, sagt der des Deutschen nicht ganz mächtige Verehrer. Lehmann sorgt, zweiter Akt, unter anderem für einen Wandschrank bei Baronin Duverger. Und, dritter Akt, für ein Treppenhaus, in dem das Türenschlagen ergänzt wird durch ein Auf und Ab…..“
(EIN KLOTZ AM BEIN)

Westfälische Nachrichten 

von Martin Emmerich, 5. Oktober 2014
Treppen ins Nichts
„…….Abgestoßens Holz, blätternde Farbe. Die Treppen verschlingen sich ineinander – wie die Lebenswege der Familie Umnützer….Nur: Die Treppen enden ohne Ziel.  So sehr sich die Figuren beim Hinaufsteigen abmühen, sie stehen am Ende vor dem Nichts. Der Erzählstil,….. , erhält seine Wirkung auch auf der von Peter Lehmann stimmig gestalteter Bühne…..“
(IN ZEITEN DES ABNEHMENDEN LICHTS)

Hamburger Abendblatt

Spiel, Satz und Sieg, Ohnsorg!

Die satirische Komödie „Extrawurst“ feierte Uraufführung. Geschrieben von den „Stromberg“- Autoren Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob, glänzend umgesetzt von Regisseurin Meike Harten (…) Die Regisseurin Meike Harten versteht es, den Charakter-Komödianten Graudus und Ketelhut wie zuletzt in der Komödie „De verdüvelte Glückskeks“ als Antipoden Spielraum zu gewähren. Darüber hinaus glänzt sie im Doppel mit Peter Lehmann (Bühnenbild und Kostüme) … Die Messlatte liegt nach dieser Uraufführung verdammt hoch. „Avantage Ohnsorg!“

(EXTRAWURST)